COMICZEICHNER gefragt – Warum zeichnet ihr Comics?



Comiczeichner gefragt – Warum zeichnet ihr Comics? Sie gehören zu den bekanntesten, erfolgreichsten und talentiertesten Comiczeichner/innen und Cartoonisten Deutschlands.

Falls sie auf der Suche nach einen guten Comiczeichner sind, dann sind sie hier genau richtig. Alle Comiczeichner sind zu ihren Websites verlinkt. Dort findet sie eine Auswahl zu ihren Comics und Illustrationen.
Wir werden regelmäßig Comiczeichner/innen eine Frage stellen. Diesmal haben wir folgendes gefragt:

WARUM ZEICHNET IHR COMICS?

Hier die Antworten:

Felix (Flix) Görmann www.derFlix.de “Ich zeichne Comics, weil es für mich die einfachste Art ist, die Geschichten, die ich im Kopf habe, zu erzählen.”

Thomas von Kummant www.thomy.org “Geschichten in Bildern zu erzählen ist meine Leidenschaft und seit 2012 ist das mein Beruf.”

Ingo Römling www.monozelle.de “Weil für mich Figuren auf unbewegten Bildern schon immer bewegt waren. Ich bin mit Asterix aufgewachsen und habe mit meinen Helden gelacht und gelitten. Comics zu zeichnen ist für mich wie einen Film zu drehen – nur auf Papier. Es ist das Allergrößte. Deswegen zeichne ich Comics.”

Nic Klein http://nicklein.wordpress.com/ “Weil ichs kann.”

Alexandra Völker http://www.xela-city.de/ “Ich zeichne Comics (und ja, Manga sind für mich AUCH Comics!), weil ich meine Leser happy machen möchte. Weil ich ein Nerd bin und stundenlang an einer Seite tüfteln kann. Comics machen mich glücklich und verschönern meinen Tag. Oh, und weil meine große Liebe Batman ist! Ich kann mir jederzeit meinen eigenen, lebensgroßen Batman an die Wand zeichnen, weil ICH ES KANN.”

Peter Schaaff www.schaaff.de “Peter Schaaff zeichnet Comics, weil er nicht anders kann. :-D”

Dagmar Gosejacob http://gosejacob.com/ “Gute Frage…mal sehen…
Zunächst mal habe ich –wie vermutlich alle anderen Zeichner auch- schon sehr früh, sehr gerne gezeichnet. Ich habe das auch immer für ganz normal gehalten, dass ich bereits als Kind intensiv mit Comics in Berührung kam. Heute weiß ich, dass es das (leider) nicht ist. Mein Vater hat uns als Gute Nacht Geschichten z.B. immer gern aus einem Asterix vorgelesen. Bevor ich lesen konnte, habe ich also schon mit großer Begeisterung alles an Comics angeschaut, was bei uns so herumlag. Und das waren die üblichen Klassiker. Ich habe dann irgendwann damit begonnen, meine Lieblingsfiguren abzuzeichnen, bin aber nie auf die Idee gekommen, selbst Geschichten zu erzählen. Ich habe zwar auch gerne Geschichten geschrieben, aber meine Zeichenkünste fand ich einfach nicht gut genug. In meinem Kopf sahen die Geschichten immer viel viel besser aus.
Irgendwann in den frühen 80ern stolperte ich dann über Comics von einem gewissen Ralf König . Die fand ich super und stellte fest, dass man nicht zeichnen muß wie ein Franquin um gute Geschichte zu erzählen. Aus heutiger Sicht, weiß ich natürlich wie albern dieser Gedanke war, aber es brachte mich damals auf den Pfad zumindest in Panels zu DENKEN!
Beruflich habe ich dann eine komplett andere Richtung eingeschlagen und nebenher „einfach ganz gerne gezeichnet“. Bis ich vor ein paar Jahren eher aus einem Zufall heraus mein Alter Ego Pinkmützchen erfand. Da hatte ich dann die Idee mal ein paar lustige Situationen aus meinem Leben als kleine Comic Strips zu zeichnen. Das bekamen zunächst nur ein paar Freunde zu sehen und die fanden das gut. Zeitgleich begann ich mich auf facebook zu tummeln und habe dann einfach mal ein paar Strips online gestellt. Da gab´s dann viele Likes und neue „Freunde“ und die Dinge nahmen ihren Lauf. Die Pinkmützchen Strips zeichne ich mittlerweile seit über 4 Jahren…jeden Montag!
Aus dem „Zeichnen nebenher“ waren zwischenzeitlich ein paar richtig gute Illustrationsaufträge geworden und ich kündigte beherzt meinen Job um mich voll und ganz der Zeichnerei zu widmen. Seither beschäftigte ich mich auch sehr viel intensiver mit dem Thema Comic und war nahezu erschlagen von der großen bunten Welt der 9. Kunst. Ich hatte das Thema all die Jahre sträflich vernachlässigt und hatte nie über den Tellerrand meines Comic-Klassiker-Menues geschaut.
Als ich 2011 das erste Mal in München auf dem Comic Festival war, öffnete sich für mich quasi eine Pforte zum Paradies.
Mein erster längerer Comic entstand im gleichen Jahr beim 24h Comic Tag (Miguel, Du warst dabei!) und ich gewann damit den ersten Preis bei mycomics. Seither versuche ich mich immer mal wieder an längeren Geschichten, aber ich glaube der Comic Strip ist eher mein Ding. Ich habe immer große Probleme so eine Geschichte durchzukonzipieren und bin mehr so der „einfach drauf los“ –Typ. Was sich bei einer längeren Geschichte auch gern rächt! Aber ich bleib dran…schreiben und zeichnen in Kombination ist eine große Herausforderung die ansich keine Grenzen kennt. Und ich liebe es!”

Stephan Lorse und Tom Kirchgäßner hat uns die Frage mit einem tollen Comic beantwortet. Wir danken für die Mühe und fühlen uns geehrt.

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